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Das Ende von Black5

Diese Zeilen hätten wir uns nur zu gerne erspart, doch war es von Anfang an klar, dass sie irgendwann kommuniziert werden müssen, denn diese Band ist nicht für die Ewigkeit bestimmt. Wir haben uns diesen Schritt lange, wirklich sehr lange überlegt, diskutiert, umentschieden, damit abgefunden und doch wieder über Board geworfen.

Kurzum: Das Projekt Black5 findet noch in diesem Jahr sein Ende, um genau zu sein am 10. November.

Dann sind es fast 10 Jahre, welche seit dem ersten Zusammentreffen, im noch heute gleichen Proberaum in Leukershausen, vergangen sind. 10 Jahre, in denen wir stritten und versöhnten, initierten und verwarfen, feierten und kämpften. Allen voran aber eine ganz besondere Zeit erleben durften, zusammen gewachsen sind und sehr tiefe Freundschaften miteinander eingegangen sind, die Black5 zu weit mehr hat werden lassen, als nur einem „Projekt“.

In fast 10 Jahren nur einen einzigen Austritt beklagen zu müssen sehen wir hier als eine sehr positive Bilanz. Es muss also einen Grund haben, weshalb die meisten Black5-Musiker nun gemeinsam fast 10 Jahre miteinander verbracht haben. Unter anderem diese Tatsache macht für uns diese Gruppierung zu etwas Einzigartigem. Wir sind hierin musikalisch aufgewachsen, haben uns quasi „selbst erzogen“, Geld, Zeit und Herzblut investiert um zu wachsen. Uns ist es Wert, miteinander zu streiten statt sich etwas „nicht bieten zu lassen“. Keiner „muss“ und doch jeder „möchte“. Kein Vertrag der uns bindet und doch kann man sich auf jeden verlassen.

Betriebswirtschaftlich würde man bei uns als „USP (Unique Selling Point)“ quasi Alleinstellungsmerkmal die Tatsache bezeichnen, dass das was wir tun, uns unglaublich viel Spaß bereitet und auf der Bühne zu spüren ist. Und genau dieser Funke springt dann im Live-Moment über. Das glauben wir, zeichnet uns aus. Dies wird uns als häufigstes Feedback immer wieder zugetragen und wir sehen es darin bestätigt, wenn wir Euch teilweise schon seit dem ersten Auftritt bis heute immer wieder auf unseren Events begrüßen dürfen. Quasi auch seit fast 10 Jahren sind wir miteinander verbunden.

Innerhalb der Band begegnen wir uns auf Augenhöhe, respektieren uns gegenseitig und gehen aufeinander ein. Ein kollektives Ziel: In gemeinsamer Arbeit etwas zu schaffen, hinter dem wir stehen und auf das wir stolz sein können. Etwas zu präsentieren, dass überzeugen, begeistern und mitreißen kann.

Wir denken, dass ist uns gelungen.

Aber warum jetzt?

„Man soll dann aufhören, wenn’s am schönsten ist“.

Tatsächlich fühlen wir uns so, als haben wir mit unserer „Marke Black5“ den Zenit erreicht. Es ist nun an der Zeit Platz für etwas Neues zu schaffen. Persönliche Entscheidungen und veränderte Lebensumstände begünstigen diesen Entschluss. Wir sind absolut grün miteinander und werden es auch für die Zukunft immer bleiben. Nun möchten wir unserem Werk einen würdevollen Abschied bescheren.

Bevor wir das Buch endgültig schließen, hier die letzten öffentlichen Termine um uns noch einmal live zu erleben.

 

Wir sehen uns, spätestens an der Bar

Black5

Bild: Black5

 

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